badnenndorf trauermarsch 2009

An dieser Stelle möchten wir besonders den Medienvertretern für die gute Zusammenarbeit danken und hoffen, dass diese auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden kann.

den geist könnt ihr nicht knechten

Wir gedenken der Opfer allierter Kriegs- und Nachkriegsverbrechen...

Bericht zum Trauermarsch 2009

Am Sonnabend, dem 1. August 2009 machten sich mehrere hundert Aktivisten auf den Weg in die niedersächsische Kurstadt Bad Nenndorf. Sie gedachten dort den deutschen Kindern, Frauen und Männern, die im eigens dafür hergerichteten Folterlager und Verhörzentrum Wincklerbad, nach Kriegsende 1945 Opfer alliierter Willkür, Terror, Folter und Mordes wurden.

Das Eintreffen der Aktivisten in Bad Nenndorf
Nach Angaben der Polizei versammelten sich 750 der letzten anständigen Deutschen auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Teilnehmer erwartete in diesem Jahr eine Polizeieinsatzleitung, welche eine Korrekturergänzung der Auflagen durch das Verwaltungsgericht Hannover völlig ignorierte und sich weit über gesprochenes und geltendes Recht stellte. Nach ihrem eigenem Gutdünken und Dafürhalten, unter totaler Ausnutzung der ihnen anvertrauten Machtposition, agierten die eingesetzten Polizeikräfte skandalös und widerrechtlich.

Der Gesamteinsatzleitung, welche dem Nienburger Polizeichef Frank Kreykenbohm unterstand, ist es anzulasten, dass eine kaum noch übersehbare Anzahl von Rechtsbrüchen, seitens der ausführenden staatlichen Organe, begangen wurden. Als helfende Hand des Gesamteinsatzleiters stand der Hildesheimer Dienststellenleiter Polizeihauptkommissar Herbert Stoffregen bereitwillig zur Verfügung. Einige Versammlungsteilnehmer führten ausgeübte Willkür- und Schikanehandlungen auf vermeintliche Machtgeilheit zurück und attestierten betreffenden Personen zugleich Legasthenie.

Viele der von ihm geführten Einsatzkräfte fielen vor allem Anderen durch ein zumeist äußerst unfreundliches und besonders aggressives Verhalten auf, welches zu keiner Zeit durch das ordentliche und friedliche Auftreten der Versammlungsteilnehmer gerechtfertigt wurde. Unser Erachtens nach zielte diese Strategie einzig darauf heraus die anständigen, deutschen Aktivisten zu provozieren und so Auseinandersetzungen zu entfachen. Jedoch ließen sich die jungen Freiheitskämpfer zu keiner Zeit beirren, bewahrten stets kühlen Kopf und ließen sich auf das altbackene Spiel der Staatsmacht nicht ein.

Als Beispiele der langen Liste von Unrechtmässigkeiten seien folgende angeführt:
- persönliche Beleidigungen
- Androhungen physischer Gewalt
- den genehmigten Versammlungsleiter über 2 1/2 Stunden vom Versammlungsort fern zu halten
- das nicht durchlassen ausführender Kräfte
- der Einzug von Rede- und Grußworten
- usw.

Den Höhepunkt der Schikanen stellt wohl die schildbürgerlich, staatlich sanktionierte Kleiderordnung dar. Dem Anlass entsprechend trugen viele Teilnehmer schwarze und anders farbig dunkle Kleidung. Die vorliegende Gerichtsentscheidungen völlig ignorierend hielten die Einsatzkräfte der Polizei weiße T-Hemden für die anreisenden Volksgenossen bereit. Unter Missachtung der gerichtlichen Anordnung, forderten die Beamten die Versammlungsteilnehmer auf jene weißen T-Hemden anzuziehen. Damit der rechtlichen Zuwiderhandlungen aller Einsatzleitungsorgane nicht genug, wurden sämtliche Hals- und Stofftaschentücher, sowie alle mit Kapuze ausgestatteten Oberbekleidungen von der staatlichen Repressionsmacht eingezogen.

Teilweise wurden keine Protokolle der Sicherstellung an betreffende Personen ausgehändigt wurden. Trotz Argumenten der Versammlungsleitung und Auflagen des Gerichts ließ sich Polizeihauptkommissar Stoffregen nicht davon abhalten, mit dieser widerrechtlichen Maßnahme fortzufahren. Auch ein signalisiertes Entgegenkommen der Teilnehmer, die T-Hemden einfach überzuziehen, die eigenen Kleidungsstücke jedoch zu behalten, wurden abgelehnt.

Die Ironie dieser Angelegenheit: Schon einmal hatte man Anhängern der deutschen Freiheitsbewegung die Kleider verboten, worauf hin diese weiße Hemden trugen. Heute wurde das dunkle Trauerkleid der Teilnehmer auf Staatskosten durch ein weißes Trauerkleid ersetzt. Die gesetzlich verbotene Uniformierung der Teilnehmer wurde so erst durch den Staat geschaffen. Der Aufmarsch zeichnete ein sehr einheitliches und helles Bild, welches die Anwohner und Bürger ansprechend und wohlwollend aufgenommen haben.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es eine äußerst merkwürdige und lächerliche Annahme der Staatsmacht und ihrer Hintermänner ist, zu meinen, dass eine Bewegung durch eine Kleiderordnung stoppen sei. Sie fürchten die Wahrheit, und sie fürchten jeden Träger dieser Wahrheit. Man muss schon sehr verzweifelt sein, wenn alles was sich die Vertreter und "Würdenträger" dieser kranken Republik zusammenreimen auf Rechtsbrüchen und Androhungen von Gewalt fußt.

Mit diesem Thema zumindest an dieser Stelle abschließend, bleibt noch festzuhalten, dass es eine äußerst merkwürdige und lächerliche Maßnahme der Staatsmacht und ihrer Hintermänner ist, zu meinen, eine Bewegung durch eine Kleiderordnung stoppen zu können. Sie fürchten die Wahrheit, und sie fürchten die Träger dieser Wahrheit. Man muss schon sehr verzweifelt sein, wenn alles was sich die Vertreter und "Würdenträger" dieser Republik zusammenreimen auf Rechtsbrüchen und Androhungen von Gewalt fußt.

Wie eitel und arrogant muss man sein, wenn man glaubt das sich überzeugte, treue Idealisten von einer Zwangskleiderordnung stoppen lassen? Das es einen gefestigten Vertreter der nationalen und sozialistischen Weltanschauung beeindrucken könnte, wenn ihm für eine kurze Weile der Zugriff auf ein Kleidungsstück verwehrt bleibt. Einfach nur lächerlich. Nicht unsere Kleider machen uns aus, sondern unsere innerste Überzeugung. Wo Schilde und Knüppel, Verbote und Strafen nichts ausrichten können, sollen nun Webtextilien alles für die Pseudodemokraten richten? Niemals! Wir tragen nicht irgendwelche Farben zur Freude einiger unbedeutender Modeyuppies in die Straßen, wir tragen hoch erhobenen Hauptes Weltanschauung in die Augen, Ohren und Köpfe unserer Volksgenossen!

Beginn des Trauermarsch
Doch allen Verhinderungen, Provokationen, Schikanen und Repressionen zum Trotz nahmen die am Ausgangspunkt versammelten Aktivisten um 15.00Uhr Aufstellung. Der Aufhaltetaktik und Kooperationsunwilligkeit der Behörden ist es zu verdanken das der Trauermarsch mit einer dreistündigen Verspätung begann. Beeindrucken können sie mit dieser Negativleistung jedoch weder Aktivist noch Bürger. Auch das Aufhalten und mehrfache Kontrollieren des Ersatzlautsprecherwagens, ist zwar frech, jedoch nicht weiter kümmernswert.

Eigenen Zählungen zu Folge nahmen letztendlich über 600 treue Wegbegleiter an dem Marsch teil. Rund 130 Personen passierten die Kontrolle nicht, lediglich eine Gruppe von 20 Personen kapitulierte und trat die Heimreise an. Letztendlich bleibt dazu nur zu sagen: Die Halben hol' der Teufel! Sicher waren unter jenen auch der ein oder andere, welcher diese außerordentliche Beugung des Rechts nicht mit seiner Auffassung in Einvernehmen bringen konnte. Doch die meisten dieser Zauderer und Zögerer wird es wohl eher um die eigene Darstellung gegangen sein. Jeder, welcher von sich behauptet Teil unserer Freiheitsbewegung zu sein, der sollte nicht nur sprichwörtlich, sondern auch durch das persönliche Opfer, dazu bereit sein auch sein letztes Hemd zu geben, wenn es der Rettung von Volk und Heimat bedarf!

"Die Stärke der Männer zeigt sich nicht am Abend nach dem Siege, sondern wenn die Sonne einmal nicht scheint!"

Nach Ankunft des LautsprecherLKWs wurde schnellst möglichst damit begonnen die, teils seit Stunden ausharrenden, Kameraden mit Verpflegung zu versorgen. Die Anlage wurde aufgebaut, diverse Hilfsmittel ausgegeben, Ordner und Mediengruppen eingewiesen und die Auflagen verlesen. Seiner geschriebenen einführenden Rede von den Behörden beraubt, hielt Christian Müller die, wie geplant, kurze Auftaktansprache. Er rief noch einmal die gräulichen Geschehnissen im besetzten Bad Nenndorf der ersten Nachkriegsjahre ins Gedächtnis und zog Bilanz zur heutigen aktuellen Situation unserer Arbeit vor Ort und dem Umgang der regionalen Medien mit uns und dem Thema.

Nach dem verlesen der Grußworte aus Finnland und denen von Stefan Kusters aus Holland, nahmen die Teilnehmer Aufstellung. Es bildete sich ein langer, geordneter, gegliederter Zug mit vielen Transparenten und zahlreichen schwarzen Fahnen, die als Ausdruck der Trauer, des Protests und des Widerstands mitgeführt wurden. In langen Reihen marschierten die Kameraden schweigend, andächtig und würdevoll vom Bahnhof zum Wincklerbad, dem ehemaligen Hauptverhörzentrum des alliierten Folterlagers und Tatort schier unglaublicher Gräueltaten.

1. Kundgebung am Wincklerbad
Am Wincklerbad nahm der Zug Aufstellung für die erste Kundgebung. Alles verlief sehr geordnet, die Transparente wurden dem Innenkreis zugewendet und die Fahnenträger stellten sich in den Zwischenräumen auf, dicht dahinter die vielen Reihen deutscher Kämpfer und Ideenträger. Patrick Fischer von den freien Kräften aus Leipzig ergriff das Wort und hielt eine energische Rede zu Ehren der deutschen Opfer und des deutschen Volkes. und sprach vom unbedingten Kampf wider dem System"...Die Revolution beginnt in den Köpfen und endet auf Barrikaden...wider diesem unrechtmäßigen, ungerechtem System..", so Fischer weiter, dessen Rede mit leiser dazu mitschwingender Musik unterlegt war.

Sven Skoda sprach als nächstes zu den versammelten Teilnehmern und den Zuhörern außen: Freund wie Feind, Sympathisant und interessiertem Bürger. Auch seine kämpferische, schwungvolle Rede drang in die Herzen der Hörerschaft und traf den Zahn des Themas. Er klärte unter anderem über die Hintergründe und Zwecke der Folterungen auf. Die erpressten Geständnisse sind es, welche viele Verurteilungen in Nürnberg erst gestatteten und zudem das Grundgefüge der von den Besatzern künstlich geschaffenen brd darstellen.

Als letzter Redner dieser Kundgebung übernahm Dennis Giemsch das Wort. Diesem gelang es inhaltlich sehr gut an die Worte seiner Vorredner anzuschließen. Er zeigte die wirtschaftlichen Interessen der Kriegstreiber, damals wie heute, auf. Die Zusammenhänge und Interessen von Kapital und Hochfinanz im Zusammenhang mit Kriegen wurden von ihm dargelegt. Auch auf die Folterungen, welche rein wirtschaftlichen Interesses waren, nämlich dem Patentraub und der Aufdeckung von Wirtschaftsgeheimnissen, ging Dennis in seiner Rede ein. Weiter umriss er das ausgeklügelte System der Unterdrückung, welche sich z. B. hinter dem Sprachimperialismus der heutigen Zeit verbirgt: Aus Besatzung wird "Befreiung". Aus Angriffskriegen wider dem Völker- und Menschenrecht werden "Friedenseinsätze". Aus Unterdrückung und gewaltlicher Zwangsumwälzung und Anpassung an eigene kulturlose Werte wird "Freiheit".

Zum Abschluss ergriff Kamerad Ralf Tegethoff das Wort für eine beeindruckende Ansprache zur symbolischen Kranzniederlegung am Wincklerbad und der folgenden Schweigeminute. Ralf Tegethoff brachte klar zum Ausdruck das wir nicht nur der Toten, Entrechteten und Misshandelten von Nenndorf gedenken, sondern allen deutschen Opfern der brutalen und rücksichtslosen Besatzer, Knechter und Freiheitsnehmer aus Ost und West.

2. Zwischenkundgebung
Nach dieser Kundgebung zog der lange, durchweg disziplinierte Marschzug vom Wincklerbad ab Richtung Horsterstraße. Dort angekommen wurde die zweite Kundgebung an der Ecke Kirchstraße eröffnet. Zuerst verlas Kamerad Müller weitere Grußworte aus Österreich und der NSA aus den Niederlanden.

Andreas Biere sprach noch ein paar kurze Worte als Vertreter der "Initiative gegen das Vergessen". Er mahnte an die Aufgabe aller Deutschen an den Orten des Grauens durch fremde Mörderhand klar Stellung zu beziehen, die Täter beim Namen zu nennen und Deutsche nicht länger als Opfer zweiter Klasse anzusehen.

Als letzter geladener Redner ergriff Christian Weißgerber von den freien Kräften aus Thüringen das Wort. Kamerad Weißgerber begann mit einem ergreifenden und erschütterndem fiktiven Erlebnisbericht eines Misshandelten und Gefolterten, welcher sich aus den Einzelberichten und Schilderungen vieler Folteropfer zusammensetzte. Er beendete den Bericht damit, dass dieser Bericht sehr wohl der traurigen Geschichte des Nenndorfer Folterlagers oder irgendeiner anderen der vielen tausend Folter- und Verhöreinrichtungen der Alliierten weltweit entstammt sein könnte - damals ebenso wie heute. Und so berichtete er weiter über Hintergründe und lebensverachtende Machenschaften der selbst ernannten "Weltbefreier" in z. B. Guantanamo, Abhu Ghraib und anderen Foltereinrichtungen der Alliierten.

Begleitet wurden seine Ausführungen über brutalste Foltermethoden an Menschen in und aus aller Welt durch "Juhuu"- und "Das ist gut so"- Rufe der gestörten linken Gutmenschen. Diese Subjekte kennen keinen Respekt, für sie gilt kein Gebot der Ehre, gegenüber der Menschenwürde und des Anstands. Einzig und allein von blindem Hass gegen sich und ihre Heimat sind sie getrieben, verblendet von den Märchen fremder Intriganten lassen sie sich willenlos zu Handlangern der Vollstrecker machen. Kamerad Weißgerbers Rede verdeutlichte noch einmal den dringenden Schulterschluss der letzten freien Denker und Völker, um eine organische und kulturelle Zukunft der Völker wieder erlangen zu können und zu sichern.

Abschlusskundgebung am Bahnhof
Kurz darauf beschritt der lange Zug der anständigen Deutschen bedächtig das letzte Drittel des Trauermarsches zurück zum Ausgangspunkt. Nachdem alle wieder dort angelangt waren, und zum letzten Mal an diesem Tage zu den Schlussworten antraten, spielten die Trommler auf. Als gemeldeter Leiter der Versammlung fand Christian Müller passende und abschließende Worte zum Tagesverlauf mit allen Widrigkeiten und brachte den Stolz zum Ausdruck Teil dieser Gemeinschaft zu sein, welche diszipliniert und unbeirrbar erhobenen Hauptes seine Pflicht erfüllt und nicht länger abseits steht.

Der Trauermarsch in Bad Nenndorf ist keine regionale Veranstaltung, es ist ein Marsch der Bewegung, und gilt allen Regionen, Städten und Kreisen unserer Heimat in denen die Besatzer durch großes Unrecht und werte- wie lebensverachtende Gräuel auf brutalste und fälschliche Weise die Grundpfeiler ihres Systems in den geschundenen Leib des deutschen Volkes stießen. Nach einem großartigen Trommelwirbel wurde die Versammlung für beendet erklärt, und während Fahnen und Transparente eingerollt wurden stimmten die versammelten Kameraden "Ein junges Volk steht auf" an.

An dieser Stelle auch unsere Hochachtung den Aktivisten gegenüber. Ihr habt euch von der Willkür nicht beugen lassen und standet fest entschlossen und unbeirrbar Seite an Seite mit den anderen Kameraden der Bewegung. Statt an materiellen Dingen festzuhalten, waren für euch die Ideale, die zählten. Für euer selbstloses Handeln zollen wir euch Respekt!

Wir danken allen Teilnehmern des Trauermarsches, jedem Flugblattausträger und Plakatierer, den flexiblen und schnell agierenden Helfern vor Ort, allen Unterstützern der Sache und jedem der dazu beiträgt, dass die deutschen Opfer nicht umsonst waren. Jedem der an sie erinnert, jedem der ohne Angst sich den Lügen und Hetzen stellt und standhält wie ein Fels in der Brandung. Die Wahrheit ist unser Schwert, und die Wahrheit von Bad Nenndorf erschüttert unsere Feinde - denn sie erschüttert die "Grundsteine der Demokratie".

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